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Rabatte

Rabatte reduzieren Preise für Produkte oder Optionen.

In tebio sind Rabatte nicht nur einfache Preisnachlässe. Sie sind abrechnungsrelevante Regeln, die bestimmen, welche Gebühr reduziert wird, wie lange der Rabatt gilt, in welcher Reihenfolge mehrere Rabatte angewendet werden und welche Auswirkungen der Rabatt auf Billing, Steuern, Rechnungen und Provisionsabrechnung hat.

Dieser Artikel erklärt die fachlichen Konzepte hinter Rabatten.

Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Bedienung im Business-Portal finden Sie im Artikel Rabatte verwalten.

Ein Rabatt reduziert eine Produkt- oder Optionsgebühr.

Dabei kann der Rabatt unterschiedliche Eigenschaften haben:

  • prozentual oder absolut
  • befristet oder unbegrenzt
  • produktbezogen oder optionsbezogen
  • automatisch oder manuell angewendet
  • kombinierbar oder nicht kombinierbar
  • provisionswirksam oder nicht provisionswirksam
  • nur in einem bestimmten Zeitraum verkäuflich
  • nur unter bestimmten Voraussetzungen nutzbar

Rabatte beeinflussen die Abrechnung und sollten deshalb fachlich sauber geplant werden.

Rabatte und OCCs werden häufig verwechselt, haben aber unterschiedliche Zwecke.

VorgangZweck
Rabattreduziert eine definierte Produkt- oder Optionsgebühr
OCC CREDITbringt eine flexible Gutschrift als Position in einen späteren Billrun
OCC CHARGEbringt eine flexible Nachbelastung als Position in einen späteren Billrun

Verwenden Sie einen Rabatt, wenn ein definierter Preisnachlass auf eine Produkt- oder Optionsgebühr gelten soll.

Verwenden Sie eine OCC, wenn ein einmaliger Kulanzbetrag, eine Nachbelastung oder eine flexible Einzelposition in einer späteren Rechnung berücksichtigt werden soll.

Beispiel:

Ein Neukunden erhält drei Monate lang 20 % Rabatt auf den Pro-Tarif. Das ist ein Rabatt.

Ein Kunde erhält wegen eines Serviceausfalls einmalig 10,00 € auf der nächsten Rechnung gutgeschrieben. Das ist typischerweise eine OCC vom Typ CREDIT.

Ein Rabatt wirkt auf eine Produkt- oder Optionsgebühr und wird im Abrechnungsprozess berücksichtigt.

Eine Rechnungskorrektur korrigiert dagegen einen bereits abgerechneten Betrag.

VorgangZweck
RabattPreisnachlass im Bestell-, Subscription- oder Billing-Prozess
Rechnungskorrekturnachträgliche Minderung einer bereits abgerechneten Forderung
Stornorechnungvollständige Neutralisierung einer finalisierten Rechnung
Refundtatsächliche Rückzahlung eines bereits gezahlten Betrags

Beispiel:

Ein Kunde erhält bei Vertragsabschluss 10 % Rabatt. Das ist ein Rabatt.

Ein bereits abgerechneter Betrag war zu hoch und soll nachträglich reduziert werden. Das ist typischerweise eine Rechnungskorrektur.

Ein bereits gezahlter Betrag soll ausgezahlt werden. Das ist ein Refund.

tebio unterscheidet typischerweise zwischen flexiblen und festen Rabatten.

Ein flexibler Rabatt kann bei Bedarf verwendet werden.

Typische Anwendungsfälle:

  • individuelle Sonderkondition
  • Rabatt im Vertriebsgespräch
  • manuelle Anwendung durch Mitarbeiter
  • Rabatt im Self-Care- oder Bestellprozess
  • Partneraktion mit gezielter Freigabe

Ein flexibler Rabatt eignet sich, wenn ein Rabatt nicht automatisch bei jeder passenden Produktkonstellation angewendet werden soll.

Ein fester Rabatt ist mit bestimmten Produkten, Optionen oder Bedingungen verbunden.

Typische Anwendungsfälle:

  • dauerhaft definierte Produktaktion
  • automatischer Rabatt bei bestimmter Produktkombination
  • Rabatt auf eine bestimmte Option
  • Rabattregel für einen bestimmten Tarif

Ein fester Rabatt eignet sich, wenn die Anwendung des Rabatts regelbasiert erfolgen soll.

Ein Rabatt muss einem fachlichen Anwendungsbereich zugeordnet werden.

Typische Anwendungsbereiche sind:

  • Produkt
  • Option
  • bestimmte Gebührenart
  • bestimmte Produkt- oder Optionsgebühr

Ein Produktrabatt reduziert eine Gebühr des Basisprodukts.

Beispiel:

Der Tarif Pro Software kostet 100,00 € pro Monat. Ein Rabatt von 10 % reduziert die monatliche Produktgebühr auf 90,00 €.

Ein Produktrabatt wirkt nicht automatisch auf zusätzlich gebuchte Optionen.

Ein Optionsrabatt reduziert eine Gebühr einer bestimmten Option.

Beispiel:

Die Option 50 GB Speicher kostet 20,00 € pro Monat. Ein Rabatt von 50 % reduziert die Optionsgebühr auf 10,00 €.

Das Basisprodukt bleibt unverändert.

Rabatte können auf unterschiedliche Gebührenarten wirken.

Typische Gebührenarten sind:

  • wiederkehrende Gebühr
  • einmalige Einrichtungsgebühr
  • Kündigungs- oder Beendigungsgebühr
  • produktbezogene Gebühr
  • optionsbezogene Gebühr

Die Gebührenart ist wichtig, weil ein Rabatt nicht automatisch auf alle Gebühren eines Produkts oder einer Option wirkt.

Beispiel:

Ein Rabatt auf die Einrichtungsgebühr reduziert nicht automatisch die monatliche Gebühr.

Ein Rabatt auf die monatliche Gebühr reduziert nicht automatisch einmalige Gebühren.

Rabatte können prozentual oder absolut sein.

Ein prozentualer Rabatt reduziert die Berechnungsbasis um einen Prozentsatz.

Beispiel:

  • Preis: 100,00 €
  • Rabatt: 10 %
  • Rabattbetrag: 10,00 €
  • rabattierter Betrag: 90,00 €

Prozentuale Rabatte sind besonders geeignet, wenn der Rabatt proportional zum Preis wirken soll.

Ein absoluter Rabatt reduziert die Berechnungsbasis um einen festen Betrag.

Beispiel:

  • Preis: 100,00 €
  • Rabatt: 15,00 €
  • rabattierter Betrag: 85,00 €

Absolute Rabatte sind besonders geeignet, wenn ein konkreter Betrag gewährt werden soll.

Bei absoluten Rabatten müssen Währung, Preislogik und Steuerlogik zur jeweiligen Produkt- oder Optionskonfiguration passen.

Die Rabattgültigkeit bestimmt, wie lange ein Rabatt nach Anwendung wirkt.

Typische Varianten sind:

GültigkeitBedeutung
UnbegrenztRabatt gilt dauerhaft, solange die Bedingungen erfüllt bleiben.
Begrenzter ZeitraumRabatt gilt nur für einen definierten Zeitraum.

Beispiel:

Ein Neukundenrabatt gilt für die ersten drei Monate einer Subscription. Danach wird wieder der reguläre Preis berechnet.

Das Verkaufsfenster bestimmt, wann ein Rabatt vergeben oder gebucht werden darf.

Typische Felder sind:

  • verkäuflich ab
  • verkäuflich bis

Beispiel:

Ein Rabatt darf nur während einer Black-Friday-Aktion im November vergeben werden.

Das Verkaufsfenster ist nicht dasselbe wie die Rabattgültigkeit.

Ein Rabatt kann nur im November verkäuflich sein, aber nach Anwendung drei Monate lang wirken.

Die Priorität bestimmt die Reihenfolge, in der mehrere Rabatte angewendet werden.

Typisches Prinzip:

  • niedriger Prioritätswert wird zuerst angewendet
  • höhere Prioritätswerte folgen danach

Beispiel:

RabattPriorität
Aktionsrabatt10
Partner-Rabatt100

In diesem Beispiel wird zuerst der Aktionsrabatt berücksichtigt und danach der Partner-Rabatt.

Die Priorität ist besonders relevant, wenn mehrere Rabatte kombinierbar sind und ein Rabatt die Berechnungsbasis für den nächsten Rabatt verändert.

Mehrere Rabatte können zu einem höheren Gesamtrabatt führen als ursprünglich geplant.

Deshalb sollte bewusst gesteuert werden, ob Rabatte kombinierbar sind.

Typische Steuerungsmöglichkeiten:

  • Priorität
  • Voraussetzungen
  • Einschränkungen
  • Verkaufsfenster
  • Rabattgültigkeit
  • Zuordnung zu Produkt oder Option
  • Freigabe für Vertriebspartner

Beispiele:

  • Neukundenrabatt darf nicht mit Black-Friday-Rabatt kombiniert werden.
  • Partner-Rabatt darf nur bei bestimmten Vertriebspartnern genutzt werden.
  • Rabatt auf Option A darf nur gelten, wenn Produkt B gebucht wurde.
  • Aktionsrabatt darf nicht gelten, wenn bereits ein individueller Sonderrabatt verwendet wird.

Eine Voraussetzung bedeutet: Der Rabatt darf nur angewendet werden, wenn eine bestimmte Bedingung erfüllt ist.

Typische Voraussetzungen können sein:

  • bestimmtes Produkt vorhanden
  • bestimmte Option vorhanden
  • bestimmter anderer Rabatt vorhanden
  • bestimmte Subscription-Eigenschaft gesetzt
  • bestimmter Vertriebspartner beteiligt

Beispiel:

Ein Rabatt auf eine Premium-Support-Option darf nur verwendet werden, wenn der Kunde das Produkt Pro gebucht hat.

Eine Einschränkung bedeutet: Der Rabatt darf nicht angewendet werden, wenn eine bestimmte Bedingung erfüllt ist.

Typische Einschränkungen können sein:

  • anderer Rabatt ist bereits aktiv
  • bestimmtes Produkt ist vorhanden
  • bestimmte Option ist vorhanden
  • bestimmte Kombination ist ausgeschlossen
  • bestimmter Vertriebspartner ist nicht berechtigt

Beispiel:

Ein Neukundenrabatt darf nicht mit einem Partner-Rabatt kombiniert werden.

Im Rating werden abrechenbare Ereignisse bewertet.

Rabatte können dabei die Bewertungsgrundlage reduzieren.

Typische Auswirkungen:

  • Rabatt reduziert die relevante Gebühr.
  • Der rabattierte Betrag wird für Billing und Rechnungserstellung verwendet.
  • Steuerbeträge werden auf Basis des rabattierten Betrags berechnet.
  • Provisionsberechnung kann abhängig von der Konfiguration beeinflusst werden.
  • Detailreports können Rabattinformationen ausweisen.

Je nach Rabattart und Prozess kann der Rabatt bereits während des Ratings oder im Billrun berücksichtigt werden.

Im Billrun werden bewertete abrechenbare Ereignisse zu Rechnungen, Quittungen oder anderen Abrechnungsdokumenten verarbeitet.

Rabatte können dabei:

  • Positionen reduzieren
  • als eigene Rabattposition sichtbar werden
  • in einer aggregierten Rechnungsposition aufgehen
  • auf Detailreports ausgewiesen werden
  • Steuerbeträge beeinflussen
  • Summen und offene Forderungen reduzieren

Die konkrete Darstellung hängt von Rechnungseinstellungen, Aggregation und Detailgrad der Dokumente ab.

Rabatte können auf Abrechnungsdokumenten unterschiedlich dargestellt werden.

Mögliche Darstellungen sind:

  • reduzierte Rechnungsposition
  • eigene Rabattposition
  • Hinweis in der Positionsbeschreibung
  • Ausweis im Invoice Detail Report
  • aggregierte Darstellung im Summenbereich

Welche Darstellung verwendet wird, hängt von den Rechnungseinstellungen und vom jeweiligen Abrechnungsprozess ab.

Rabatte reduzieren die steuerliche Bemessungsgrundlage.

Die Steuer wird auf den rabattierten Betrag berechnet, nicht auf den ursprünglichen Listenpreis.

Beispiel:

  • Listenpreis: 100,00 € netto
  • Rabatt: 10,00 €
  • steuerliche Bemessungsgrundlage: 90,00 €
  • Steuer wird auf 90,00 € berechnet

Die konkrete Berechnung hängt von der Kontokonfiguration ab.

KonfigurationPreislogik
B2BPreise netto, Steuer wird auf den rabattierten Nettobetrag berechnet
B2CPreise brutto, Steuer wird aus dem rabattierten Bruttobetrag abgeleitet

Bei B2B werden Preise netto verwaltet.

Ein Rabatt reduziert den Nettobetrag. Die Steuer wird anschließend auf den rabattierten Nettobetrag berechnet.

Beispiel:

  • Preis: 100,00 € netto
  • Rabatt: 10,00 €
  • neuer Nettobetrag: 90,00 €
  • Steuer wird auf 90,00 € berechnet

Diese Logik ist relevant für Rechnungen, Steuerbeträge, eRechnungen und Finanzbuchhaltung.

Bei B2C werden Preise brutto verwaltet.

Ein Rabatt reduziert den Bruttobetrag. Aus dem rabattierten Bruttobetrag werden Nettobetrag und Steuerbetrag abgeleitet.

Beispiel:

  • Preis: 119,00 € brutto
  • Rabatt: 10,00 €
  • neuer Bruttobetrag: 109,00 €
  • Steuer und Nettobetrag werden aus 109,00 € abgeleitet

Bei B2C können Rundungsfragen relevanter sein, weil von brutto zu netto gerechnet wird.

Rabatte können mit anteiligen Berechnungen zusammenwirken.

Das ist relevant, wenn eine Subscription während einer Serviceperiode startet, endet, pausiert oder geändert wird.

Typische Fälle:

  • Rabatt gilt nur für einen Teilzeitraum.
  • Produkt wird während der Laufzeit gewechselt.
  • Option wird während der Laufzeit gewechselt.
  • Subscription wird vorzeitig beendet.
  • Rabatt läuft während einer Serviceperiode aus.
  • Upgrade erzeugt anteilige Gebühren und Korrekturen.

Die genaue Berechnung hängt von Serviceperiode, Proration-Konfiguration, Rabattgültigkeit, Preislogik und Steuerlogik ab.

Rabatte können sowohl in Prepaid- als auch in Postpaid-Szenarien relevant sein.

Bei Prepaid wird die Leistung typischerweise erst nach erfolgreicher Zahlung bereitgestellt.

Rabatte können bereits im Checkout oder Bestellprozess den zu zahlenden Betrag reduzieren.

Das erzeugte Dokument ist typischerweise ein Beleg oder eine Quittung für die bereits bezahlte Leistung.

Bei Postpaid wird die Leistung erbracht und später abgerechnet.

Rabatte reduzieren die Forderung, die im Billrun auf der Rechnung entsteht.

Rabatte können dabei auf laufende Gebühren, einmalige Gebühren oder andere rabattfähige Gebühren wirken.

Rabatte können Auswirkungen auf die Provisionsberechnung von Vertriebspartnern haben.

Wichtig ist die Frage, ob die Provision auf Basis des rabattierten Betrags oder auf Basis des Listenpreises berechnet werden soll.

Wenn der Rabatt provisionswirksam ist, wird die Provision auf Basis des reduzierten Betrags berechnet.

Beispiel:

  • Listenpreis: 100,00 €
  • Rabatt: 20,00 €
  • rabattierter Betrag: 80,00 €
  • Provision wird auf 80,00 € berechnet

Wenn der Rabatt nicht provisionswirksam ist, kann die Provision trotz Rabatt auf Basis des Listenpreises berechnet werden.

Beispiel:

  • Listenpreis: 100,00 €
  • Rabatt: 20,00 €
  • Kunde zahlt: 80,00 €
  • Provision wird auf 100,00 € berechnet

Diese Entscheidung sollte mit Vertrieb und Finance abgestimmt werden.

Ein Unternehmen möchte Neukunden in den ersten drei Monaten 20 % Rabatt auf die wiederkehrende Gebühr geben.

Konfiguration:

  • Komponente: Produkt
  • Gebührenart: wiederkehrende Gebühr
  • Wert: 20 %
  • Gültigkeit: 3 Monate
  • Verkaufsfenster: optional
  • Einschränkung: nicht kombinierbar mit anderen Aktionsrabatten

Ergebnis:

Der Kunde zahlt in den ersten drei Monaten den rabattierten Preis. Danach wird automatisch der reguläre Preis berechnet.

Ein Kunde erhält 50 % Rabatt auf eine Speicheroption.

Konfiguration:

  • Komponente: Option
  • Zieloption: Speicheroption
  • Gebührenart: wiederkehrende Gebühr
  • Wert: 50 %
  • Gültigkeit: unbegrenzt oder befristet

Ergebnis:

Nur die Speicheroption wird rabattiert. Das Basisprodukt bleibt unverändert.

Ein Vertriebspartner darf seinen Kunden einen Rabatt von 10 % anbieten.

Konfiguration:

  • Rabatt ist für einen bestimmten Vertriebspartner freigegeben
  • Wert: 10 %
  • Komponente: Produkt oder Option
  • Provision wird auf rabattierten Betrag berechnet

Ergebnis:

Der Endkunde erhält 10 % Rabatt. Der Vertriebspartner erhält Provision auf Basis des reduzierten Betrags.

Ein Rabatt darf nur während einer Black-Friday-Aktion gebucht werden.

Konfiguration:

  • verkäuflich ab: Beginn der Aktion
  • verkäuflich bis: Ende der Aktion
  • Gültigkeit: zum Beispiel 3 Monate
  • Einschränkung: nicht kombinierbar mit anderen Aktionsrabatten

Ergebnis:

Der Rabatt kann nur während des Verkaufsfensters vergeben werden. Nach Anwendung gilt er für die konfigurierte Dauer.

Das Verkaufsfenster bestimmt, wann ein Rabatt vergeben werden darf.

Die Rabattgültigkeit bestimmt, wie lange der Rabatt nach Anwendung wirkt.

Ein Produktrabatt reduziert das Basisprodukt.

Ein Optionsrabatt reduziert nur die ausgewählte Option.

Ein Rabatt auf eine einmalige Gebühr reduziert nicht automatisch wiederkehrende Gebühren.

Ein Rabatt auf eine wiederkehrende Gebühr reduziert nicht automatisch Einrichtungsgebühren.

Wenn mehrere Rabatte kombiniert werden, kann der Gesamtabschlag höher sein als geplant.

Nutzen Sie Prioritäten, Voraussetzungen und Einschränkungen.

Bei absoluten Rabatten muss die Währung zur Produkt- oder Optionskonfiguration passen.

Das ist besonders wichtig bei internationalen Preislisten.

Rabatte reduzieren die Bemessungsgrundlage.

Dadurch ändern sich Steuerbeträge, Summen, Rechnungspositionen und gegebenenfalls eRechnungsdaten.

Wenn Vertriebspartner beteiligt sind, sollte klar sein, ob Provisionen auf Listenpreis oder rabattierten Preis berechnet werden.

Rabatte reduzieren definierte Produkt- oder Optionsgebühren.

OCCs sind flexible Einzelpositionen für spätere Billruns.

Rabatte für nachträgliche Rechnungskorrekturen verwenden

Abschnitt betitelt „Rabatte für nachträgliche Rechnungskorrekturen verwenden“

Wenn ein bereits abgerechneter Betrag nachträglich korrigiert werden soll, ist eine Rechnungskorrektur oder ein anderer Korrekturprozess erforderlich.

Ein Rabatt ist dafür nicht immer der richtige Vorgang.

Für API-Integrationen sind insbesondere folgende Bereiche relevant:

BereichBedeutung
DiscountRabattdefinition, Wert, Gültigkeit und Priorität
ProductZuordnung von Rabatten zu Produkten oder produktbezogenen Gebühren
OptionZuordnung von Rabatten zu Optionen oder optionsbezogenen Gebühren
OrderAnwendung von Rabatten im Bestellprozess
SubscriptionRabatte auf laufenden Subscriptions
BillingBerücksichtigung von Rabatten im Rating und Billrun
Invoice / ReceiptDarstellung rabattierter Beträge auf Abrechnungsdokumenten
Partner BillingProvisionswirkung von Rabatten
TaxSteuerberechnung auf Basis des rabattierten Betrags

Für die Erstellung und Verwaltung von Rabatten über die REST-API stehen folgende primäre Endpunkte zur Verfügung:

EndpunktMethodeBeschreibungOperationId
/v1/product/discountGETRabatte suchensearchProductDiscount
/v1/product/discountPOSTNeuen Rabatt erstellencreateProductDiscount
/v1/product/discount/{uuid}GETRabattdetails abrufengetProductDiscount
/v1/product/discount/{uuid}PATCHRabatt aktualisierenupdateProductDiscount
/v1/product/discount/{uuid}DELETERabatt löschendeleteProductDiscount

Bei API-Integrationen sollten Sie insbesondere prüfen:

  • Welche Rabatte für ein Produkt oder eine Option zulässig sind.
  • Ob ein Rabatt automatisch oder manuell angewendet wird.
  • Ob Voraussetzungen und Einschränkungen erfüllt sind.
  • Ob mehrere Rabatte kombiniert werden dürfen.
  • Welche Priorität bei mehreren Rabatten gilt.
  • Ob der Rabatt zeitlich gültig ist.
  • Ob das Verkaufsfenster die Anwendung erlaubt.
  • Wie der Rabatt in Rating, Billing und Rechnung dargestellt wird.
  • Ob der Rabatt Auswirkungen auf Provisionen hat.

Die genauen Parameter, Statuswerte und Payloads sind in der API-Referenz beschrieben.