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Usage-based Billing verstehen

Verbrauchsbasierte Abrechnungsmodelle (Usage-based Billing oder Pay-as-you-go) ermöglichen es Ihnen, Ihren Kunden Leistungen nicht pauschal, sondern nach dem tatsächlichen Verbrauch in Rechnung zu stellen (z. B. API-Aufrufe, verbrauchtes Datenvolumen, gesendete E-Mails oder genutzte Serverzeit).

Aufgrund der hohen Komplexität und der individuellen Anforderungen an die Datenanbindung ist eine vollständige Konfiguration dieses Modells aktuell nicht im tebio Business-Portal möglich.

Die Umsetzung von Usage-based Billing erfolgt stattdessen stets im Rahmen eines gemeinsamen Integrationsprojektes mit dem tebio Team.

Ein verbrauchsbasiertes Modell ist sinnvoll, wenn:

  • Ihr Service in feingranularen Metriken (z. B. Megabyte, Minuten oder Aufrufen) gemessen wird.
  • Sie Kunden einen niedrigen Einstiegspreis (oder eine kostenlose Grundgebühr) anbieten und den tatsächlichen Wert über Nutzung monetarisieren möchten.
  • Die Nutzung eines Kunden starken Schwankungen unterliegt und Flatrate-Modelle unprofitabel oder für den Kunden unattraktiv wären.
  • Systemseitige Messung: Sie müssen in der Lage sein, den Verbrauch in Ihren eigenen IT-Systemen verlässlich zu erfassen (Metering).
  • API-Anbindung: Ihr System muss die aggregierten oder rohen Verbrauchsdaten in regelmäßigen Abständen über die API an die tebio Plattform übermitteln.
  • Projekt-Setup: Sie haben den genauen Anwendungsfall vorab mit dem tebio Support oder Ihrem Projektmanager abgestimmt.

Da die Konfiguration nicht vollständig im Portal erfolgt, sieht der Ablauf für die Einführung von Usage-based Billing wie folgt aus:

Gemeinsam mit tebio definieren Sie im Rahmen des Integrationsprojekts die grundlegenden Parameter:

  • Metriken: Was genau wird gemessen (z. B. SMS-Versand)?
  • Abrechnungsmodell: Gibt es Freikontingente? Gibt es gestaffelte Preise (Tiered Pricing) oder einen festen Preis pro Einheit (Volume Pricing)?
  • Zyklus: Wie und wann werden die gesammelten Verbrauchsdaten abgerechnet?

Das tebio Team richtet die komplexen, verbrauchsbasierten Produkte, Optionen und Preislisten im Rahmen des Projekts ein, sodass diese für Ihr System bereitstehen.

Ihr Entwicklungsteam bindet die Verbrauchs-API von tebio an. Dabei meldet Ihr System regelmäßig, zum Beispiel stündlich oder täglich, die erfassten Einheiten der jeweiligen Subscriptions.

Zum Stichtag des Rechnungszyklus fasst tebio die übermittelten Verbräuche automatisch auf, wendet die definierten Preismodelle an und generiert die Rechnungen für Ihre Kunden.

  • Fehlende oder verspätete Datenübermittlung: Das System kann nur das abrechnen, was gemeldet wird. Wenn Ihre Schnittstelle ausfällt und Verbräuche nicht rechtzeitig übermittelt werden, fallen diese möglicherweise nicht mehr in den aktuellen Abrechnungszyklus.
  • Einheitliche Metriken: Stellen Sie sicher, dass die in Ihrem System gemessene Einheit zur Einheit passt, die in der tebio Preisliste definiert wurde (z. B. “Gigabyte” statt “Megabyte”), um fehlerhafte Berechnungen zu vermeiden.

Für die Übermittlung von Verbräuchen stellt tebio spezialisierte Endpunkte zur Verfügung. Die detaillierte Dokumentation und der Integrationsworkflow werden Ihnen im Rahmen des gemeinsamen Projekts bereitgestellt.

Typische API-Operationen in diesem Kontext gehören:

  • Authentifizierung und Zuweisung des Verbrauchs zu einer eindeutigen Subscription-ID.
  • Übermittlung von Batches, also gesammelte Verbrauchsdaten, oder Einzelereignissen.